Urlaub und das Leben in der Extremadura

Die andere Art Spanien , Land und Leute kennenzulernen , fern von Toristencentren und Trubel.

Jede Seele braucht ein bisschen Frieden und Ruhe.


Stellen Sie sich vor...,
Sie wohnen in einer Finca, auf dem Lande, dort wo die Einheimischen noch von den Erträgen ihrer Früchte, die sie anbauen leben. Sie befinden sich an einem Ihrer Lieblingsplätze und ihr Blick streift über das Land, die entfernten Dörfer oder Städte bis hin zu bizarren Bergsilhouetten. Am Abend, wenn die Sonne sich langsam verabschiedet und Sie bei einen Glas Landwein die Zeit passieren lassen, bekommen Sie ein facettenreiches Farbenspiel geboten, wobei keines dem des nächsten Tages gleicht. Und tritt die Dunkelheit ein, so erwachen die Lichter der Nacht und funkeln Ihnen entgegen.

Stellen Sie sich vor...,
Sie schlafen in aller Stille die nur durch die Geräusche der Natur unterbrochen wird. Nach verträumter Nacht sitzen Sie am nächsten Morgen unter einem Feigen oder Korkeichenbaum und Frühstücken mit spanischem Schinken, Schafs- und Ziegenkäse, frischen Landeiern, Marmelade, frischgepresstem Orangensaft oder was Sie sonst begehren. Danach überlegen Sie an was Sie HEUTE Gefallen haben. Haben Sie Lust auf den Besuch historischer Stätten der Römer, alter Burgen und Schlösser oder lieber einen Ausflug in die Natur um Flora und Fauna zu beobachten, einen Tripp zu den wunderschönen Stauseen? Es ist Ihr Urlub und das Synonym für jede Zeit heißt ausspannen/ausruhen. Vergangenheit und Zukunft bedenkenlos abschalten und nur da sein.

Stellen Sie sich vor...,
es ist vierzehn Uhr (spanische Mittagszeit) und Ihr Weg führt Sie zu einem Landgasthaus, wo Sie zwischen den hiesigen Arbeitern sitzen und das Tagesmenü serviert bekommen. Salat Vorspeise, Hauptgericht, Dessert, Wein oder Bier und Kaffee und dies alles für ca. 6,00 bis 10,00 Euro. Danach etwas müde aber satt gönnen Sie sich eine Siesta. Die Fensterläden Ihres Zimmers sind geschlossen und nur ein paar Sonnenstrahlen reichen durch die Ritzen ins Zimmer. Sie schließen die Augen und verweilen.

Stellen Sie sich vor...,
Sie sind wieder zu Hause und wenn der Alltag Sie ergreift, können Sie jederzeit wieder die Augen schließen und in Gedanken dort sein, wo Sie mal waren und darin ruhen.

Stellen Sie sich vor...,
Sie haben Ihren ganzen Urlaub nach vor sich und können selbst entscheiden wie und wo Sie ihn verbringen, in den Touristenzentren mit Bettenhochburgen und dem dazugehörigen Trubel oder an einem Ort der Extremadura sich erholen, ausspannen und neue Kräfte für den Alltag sammeln.

Stellen Sie sich vor...,
Sie möchten Ihren Urlaubstraum auch leben. Die Uhr läuft. Zeit vergeht verhältnismäßig schnell oder langsam. Das Gewohnte nimmt sie - das Neue schenkt sie. Ein noch nie gegangener Weg zeigt neue Horizonte. Mit allem Neuen kann man seine Lebensdauer relativ verlängern. Das Maß der Zeit widerspricht den Empfindungen und Erinnerungen


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Ilse Maria Greiner


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Planung meines Interrail-Trip durch Spanien, Portugal und Paris
In knapp 2 Wochen geht es los... Ich und mein Rucksack werden den Nachtzug nach Barcelona besteigen.

Die Idee mit einem Interrail-Ticket Europa zu bereisen, spukte schon lange in meinem Kopf herum und nun verwirkliche ich sie endlich. Zuerst dachte ich an eine Reise nur durch Portugal. Schon bald merkte ich, dass ich die Distanzen unterschätzt, bzw. die Zugverbindungen überschätzt habe. Vor allem in Spanien ist es nicht immer einfach mit dem Zug unterwegs zu sein. Auf gewissen Strecken verkehren die Züge nur einmal täglich und manchmal muss man ziemlich idiotische Umwege in Kauf nehmen. Sehr hilfreich bei der Planung war die Website der Deutschen Bahn, wo man fast alle internationalen Verbindungen herausfinden kann. Ganz so günstig wie das Interrail-Ticket auf den ersten Blick aussieht, ist es leider nicht. Sobald man mit Hochgeschwindigkeitszüge fährt, fallen Reservierungsgebühren und sonstige Zuschläge an. Bei mir betrugen diese zwischen CHF 8.- und CHF 78.- pro Strecke.

Übernachten werde ich hauptsächlich in Hostels, wo es für mich als Alleinreisende am einfachsten ist neue Leute kennen zu lernen. Ausserdem habe ich vor bei Einheimischen zu übernachten. Der Hospitality Club ermöglicht es im Internet mit Personen in Kontakt zu treten, die einem Übernachtung, Abendessen oder Stadtrundgang anbieten.

Ach ja, das wichtigste... Die Route sieht folgendermassen aus: Schweiz - Barcelona - Granada - Sevilla - Faro - Lagos - Lissabon - San Sebastian - Paris - Schweiz.

Wenn irgendjemand Tipps hat zu diesen Orten hat oder auch Ende Juli bis Mitte August unterwegs ist, dann meldet euch!

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