Andalusien , frische Oliven selbst gepflückt und richtig eingelegt.

Oliven und Olivenöl wild, weich kraftvoll. Die mederiane Küche kann man sich ohne Olivenoel nicht vorstellen. Hier lesen Sie wie man die eigenen Olivenernte einlegt und das wertvolle Öl davon bekommt


Da es in Andalusien sehr viele Olivenbäume gibt auch in freier Natur, legen die hier lebenden Menschen meistens ihre eigenen Oliven ein.

Selbstgemachtes schmeckt eben immer noch am Besten.

Bei kleinen Mengen werden die Oliven gepflückt oder mit einen kleinen Rechen von den Ästen gerecht.

Nun werden die Oliven kurz durchgewaschen und vom Staub befreit, dann mit einen Holzhammer leicht aufgeschlagen und dann gewässert.

Das entzieht die Bitterstoffe. In der Regel wird alle 12 Stunden das Wasser gewechselt . Wie lange das ist Geschmackssache, aber man rechnet ca 8 Tage.


Nun muss eine 10 % Salzlacke vorbereitet werden. Man rechnet auf 1 kg Oliven 100g Salz.

Die abgewachsenen Oliven werden nun in Gläser geschlichtet . Zwischen den Lagen kommen immer Kräuter. 1 Lage Oliven 1 Lage Kräuter.

Oft wird dazu Rosmarin, Thymian, Bohnekraut , Knoblauch , Zitronenstücke, Orangenstücke verwendet . Jeder hat sein Geheimrezept dazu.

Was man beachten sollte ist die letzte Schicht sollte immer aus Kräutern bestehen. Dann wird das ganze mit der Salzlacke übergossen und nach 8 Tagen ziehen sind die Oliven fertig zum Verzehr. Am besten luftdicht abschliessen damit sie lange halten.

Natürlich kann man die nun fertigen Oliven nun weiterbehandeln in dem man sie entkernt oder die schon entkernten eingelegten Oliven mit Knoblauchzehe, Paprikaschote oder Schafskäse füllt. Man bereitet sich dann eine Marinade aus Kräutern und Olivenöl und übergiesst das ganze . So sind Oliven sehr lange haltbar .

Was viele auch nicht wissen ist, überall in Spanien gibt es Olivenmühlen wo man die eigenen Oliven abgeben kann . Ab gewissen Mengen kann man sich von den eigenen Ernten das eigenen Olivenöl pressen lassen oder man verkauft die Ernte . Vor 3 Jahren bekam man für 1 kg Oliven 20 bis 30 Cent. Das richtet sich nach dem Tagespreis.
Was man aber bedenken muss wenn man sich das eigene Olivenöl pressen lässt man bekommt nie die Erstpressung nur die Zweitpressung. Die Erstpressung gehört der Olivenmühle. Trotzdem ist die Zweitpressung ein sehr hochwertiges Olivenöl und das noch von den eigenen Bäumen.


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Autor I.M.Greiner


Ilse Maria Greiner


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