Offener Brief an claudia Haider
Liebe Claudia!
Ich schreibe Dir heute einen Brief,
da es mir sehr ein Bedürfnis ist, nach all den Aufregungen in den Medien.
Was wird nicht alles geschrieben, gedruckt,
wenn ein Mensch wie Dein Jörg, ein im Amt stehender Politiker war.
Für mich war er eins, als ich von dem Unglück hörte-
Ein MENSCH!
Wie du bin auch ich Witwe,
und ich kann es sehr gut nachvollziehen wie es Dir geht.
Nur um den Bekanntheitsgrad durch die Politik,
um die beneide ich Dich keine Sekunde.
Wie stark muss ein Mensch sein,
all das in den schwersten Stunden, des Abschied
für Andere noch tröstend zu wirken- sein!?!
Du bist eine wirklich zu bewunderte Frau- Claudia.
Ich wünsche Dir und Deinen Kindern, alles erdenklich Gute
über den Verlust hinweg und möchte Dir diese Zeilen schenken!“
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?“
Wie du bin auch ich Witwe,
und ich kann es sehr gut nachvollziehen wie es Dir geht.
Nur um den Bekanntheitsgrad durch die Politik,
um die beneide ich Dich keine Sekunde.
Wie stark muss ein Mensch sein,
all das in den schwersten Stunden, des Abschied
für Andere noch tröstend zu wirken- sein!?!
Du bist eine wirklich zu bewunderte Frau- Claudia.
Ich wünsche Dir und Deinen Kindern, alles erdenklich Gute
über den Verlust hinweg und möchte Dir diese Zeilen schenken!“
Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück.
Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
„Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?“
Da antwortete er:
„Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen!
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