Hundegeschichte - Wildhunde und der Überlebenskampf in Spanien
Eine wahre Hundegeschichte über 9 Wildhunde-Welpen die sich im September 2008 in Marbella , Andalusien zugetragen hat.
Wir leben seit 5 Jahren in Spanien und habe vor 4 Jahren ein Hundebaby , deren Mutter halb verhungert von Spaniern gefunden wurde ein neues zu Hause gegeben.
Rasty unser Huskymix fordert jeden Tag sein Recht auf einen ausgedehnte Spaziergang.
Obwohl er im Garten rumtoben kann ist eben draussen die Welt ohne Gatenzaun doch interessanter, allein schon wegen der guten Gerüche.
Heute gingen wir wieder einmal seinen Lieblingsweg durchs Campo, dort traf er ab und zu einen schwarzweisse Wildhündin und die erlaubte ihm an ihr zu shnuppern "mmmm die schmeckte ja so gut.
Weit kamen wir heute aber nicht, da hörten wir ein erbärmliches Wimmern als ob ein Tier von einen anderen angegriffen wurde.
Das liess mir natürlich keine Ruhe...
Zum Glück hatte ich lange Hosen an, so kämpfte ich mich durch das Dornengebüsch immer dem erbärmlichen Jammern nach.
Endlich hatte ich das Geräusch lokalisiert, auf allen vieren kämpfte ich mich durch die Dornen und dann sah ich grosses Kneuel Hundebabys, das sich bewegte und leise wimmerte, etwa einen Meter weiter weg lag ein kleiner Welpen ein laut schreiende etwas.
Hundebabys!!
Na Bravo, was tun, es half nichts ich musste auf dem Bauch und roppte an die kleinen Hundebaby ran um den kleinen Ausreisser dann zu seinen Geschwistern zu legen, das zu weit entfernt hatte und anscheinend die Orientierung verloren hatte.
Endlich geschafft, das Kleine war bei den anderen und hörte zu Schreien auf. Nun hatte ich Zeit die Kleinen mal anzusehn.Ich entwurschtelte das Kneuel und zählte mal durch.
Oh Gott, 9 Welpen , ca 2 Wochen alt, 2 davon besonders klein.
Was NUN? Bald würde es Regen geben, dann waren die kleinen verloren, da sie ungünstig in einer Mulde lagen.
Also schickte ich meinen Lebensgefährten erst mal mit Rasty nach Hause um Hunderfutter für die Mutter zu holen, die zu der Zeit nicht bei den Kleinen war.
Wir stellten die Schüssel in die Nähe der Kleinen um zu sehn ob später am Abend die Hundemama zu den kleinen kommt und sie füttert.
Gut eine Sorge weniger , die Hundemama ist zwar in einen sehr schlechten Zustand , ausgehungert verfilzt ,Wunden überall von den Dornen, aber sie fütterte ihre Kleine Rasselbande. Sie viel gleich über das Trockenfutter und das Wasser her , als sie merkte ich hatte genug Abstand zu Ihr.
Einige Tage wurden so nun die Hundefamilie von uns versorgt dann kam der grosse Regen.
Also ab in die Dornen mit einen Grossen Karton, die Welpen eingepackt.
In der Nähe war ein geschütztes Plätzchen da stellten wir eine grosse Hundebox auf, legten eine warme Decke rein und vorsichtig die Hundebabys.
So nun hiess es aufpassen ob die Hundemama das neue Nest annahm, sie war zwar nicht mehr ganz so scheu, aber traute uns noch nicht.
Nö, das passte ihr gar nicht , 3 mal verschleppte sie die Welpen und immer wieder suchte ich sie , fand sie und zurück in die Box mit den Welpen, dann reichte es der Hundemama . Sie liess die Kleinen in der Box und freute sich auf Ihr Fressen das ich jeden Tag vorbeibrachte.
Die Kleinen wurden von Tag zu Tag frecher und die Hundemama konnte sie nicht mehr sattbekommen, na kein Wunder bei 9.
Also kochte ich Babymilchbrei und es war wie eine Raubtierfütterung. Sie standen mit den Beinen in der Milch und kämpften um den besseren Platz.
Mit knapp 4 Wochen bekamen sie dann Reis mit Hunde-Babyfutter, es war ein Spass dabei zuzusehn wie sie frassen.
Da die Mutter immer zutrauicher wurde wusste ich, es wird Zeit die Kleinen samt der Mutter ins Tierheim Triple A zu bringen.
Ich konnte es nicht verantworten 9 weitere Wildhunde im Campo zu lassen. Die Hndemama würde sicher bald wieder trächtig werden dann würden es noch mehr.
Also die beste Lösung das Tierheim mit der Hoffnung das sich jemand in die süssen Fratzen verliebt und ihnen ein schönes zu Hause gibt.
Triple A ist ein zugelassener eingetragener Verein zum Wohle verlassener oder misshandelter Tiere.
Hier war ich sicher das die Hunde nicht getötet würden.
www.aaahelps.com/ge/
4 von den 9 Welpen hatten gleich das Glück schon nach 2 Tagen auf eine Pferderanch zu kommen, wo sie gut und liebevoll versorgt wurden.
5 und die Mama , die sehr anhänglich geworden ist warten noch auf ein liebevolles zu Hause.
Die Bilder finden sie auf der Hompage von Triple A.
bei den Welpen:
Bilder und Beschreibung was man tun muss um ein Tier zu adoptieren.
Kissy :
www.aaahelps.com/ge/animals_details.asp?id=8457
Cindy:
www.aaahelps.com/ge/animals_details.asp?id=8458
Adriana:
www.aaahelps.com/ge/animals_details.asp?id=8463
Arcelia:
www.aaahelps.com/ge/animals_details.asp?id=8464
Amando:
www.aaahelps.com/ge/animals_details.asp?id=8465
Fotos von der Hundemama folgen wenn sie sich erholt hat.
Wir würden uns freuen wenn sich jemand in eines der babys verlieben würde und sie ein gutes zu Hause bekommen.
Das gilt natürlich auch für die anderen 54 Puppis die in Triple A auf ein schönes zu Hause hoffen.
Bericht und Urheber der Geschichte
I.M.Greiner
Coin,Andalusien
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