OXIDATIVER STRESS ? T2
Publikationen der Interessengemeinschaft für Ernährung & Wohlbefinden e.V. Thema Oxidativer Stress T2
An der Entstehung von Krankheiten sind immer mehrere Faktoren be-teiligt.
So ist es aber zum Beispiel nicht ganz ohne Bedeutung, ob oder mit welchen Nährstoffen wir unseren Körper versorgen oder welchen Umwelteinflüssen wir ihn aussetzen. Ohne Frage spielt auch die subjek-tive
Lebenseinstellung, also die Psyche, eine ganz entscheidende Rolle.Die inzwischen sich in aller Munde befindlichen freien Radikale gehö-ren zu unserem Leben wie das Atmen. Und in der Tat entstehen einige genau dadurch, durch das Atmen ? aber nicht nur; sie entstehen auch während des ganz normalen Prozesses
der Verbrennung von Amino-säuren,Eiweißen und Fetten in unserem Körper. Inzwischen aber spie-len diverse Umwelteinflüsse eine erhebliche Rolle, aber auch unsere Art zu leben. Sie entstehen beim Sport oder beim Joggen; immer dann,wenn der Körper in ein Sauerstoffdefizit verfällt, was dann der Fall ist,
wenn man zu schnaufen beginnt; sobald man sich nämlich nicht mehr in Ruhe unterhalten kann.
Wir dürfen aber nicht glauben, freie Radikale seien grundsätzlich et-was Schädliches, ganz im Gegenteil: sie unterstützen unser Immunsys-tem im Kampf gegen körperfremde Organismen.
Das Fatale sind jedoch die durch veränderte Lebensweise, Umweltein-flüsse wie verschmutzte Luft und Elektrosmog sowie zu wenig Bewe-gung und Mangel an Nährstoffen in Obst und Gemüse in einem Über-maß in unserem Körper auftretenden freien Radikale.
Wir können sie nun nicht mehr kompensieren und können deshalb großen Schaden anrichten. Demnach also schaden sie uns mehr als sie uns nützen und machen unseren Körper ranzig und rostig.
Doch was sind freie Radikale überhaupt? Es handelt sich hierbei um ungesättigte Ionen, also winzig kleine, instabile Sauerstoffverbindun-gen,denen ein Elektron abhanden gekommen ist. Sie entstehen durch
eine Überproduktion von ATP, einem Energielieferanten der Atmungs-kette in unseren Zellen, und dort in den Mitochondrien ? vorzustellen wie winzig kleine Öfen, in denen die Verbrennung stattfindet.
Nun haben freie Radikale das dringende Bedürfnis, sich wieder zu ver-vollständigen, zu paaren. Sie holen sich das fehlende Elektron von ir-gendwo her, und zwar vorzugsweise aus der nächst gelegenen Zelle, bzw. deren Zellmembran, der Zellhülle, durch die die verschiedensten Stoffe in die Zelle hinein und heraus gelangen. Dadurch wird eine Ket-tenreaktion ungeahnten Ausmaßes ausgelöst.
Wir können diesen Prozess aber unterbinden, indem wir diesen insta-bilen Sauerstoffverbindungen etwas anderes anbieten, so genannte Ra-dikalenfänger.
Das sind unter anderem sich in Obst und Gemüse be-findliche Nährstoffe, die einerseits aber aufgrund reduzierter Inhalts-mengen infolge industrialisierter Anbaumethoden nicht mehr ausrei-chend zur Verfügung stehen, andererseits aber den erhöhten Bedarf durch eine veränderte Lebensweise nicht decken.
Typische Antioxidantien sind die Vitamine C und E, ß-Carotin aus der Vorstufe des Vitamin A, die Spurenelemente Zink, Selen und Magnesi-um, einige sekundäre Pflanzenstoffe sowie das Co-Enzym Q10. Und
nicht zu vergessen: Die Oligomeren Proanthocyanidine, kurz OPC.
Denn OPC ist in seiner Wirkung 18 mal stärker als Vitamin C und 40 mal stärker als Vitamin E. Wird gleichzeitig mit OPC Vitamin C zugeführt, wird die Verweildauer des Vitamin C im Körper um das zehnfache ver-längert!
Ein gigantisches Ergebniss!
Wir kennen alle das Phänomen, dass eine Apfel- schnittstelle sich braun verfärbt, was auf einen physikalischen Prozess zurückzuführen ist, den wir hier nicht näher erklären wollen. Nur so viel: An diesem Prozess ist Sauerstoff beteiligt. Aber: Träufeln wir Zitronensaft oder Vitamin C in an-derer
Form auf diese Schnittstelle, verfärbt sie sich nicht.
Wie wichtig Vitamine, Mineralien und Enzyme wirklich sind, wollen wir hier einmal verdeutlichen.
Anstatt sich das fehlende Elektron aus der Nachbarschaft aus der Zell-wand zu holen, reißt das freie Radikal das ihm gebotene Elektron des Radikalen-
fängers an sich und geht mit ihm eine chemische Verbindung ein; damit ist es unschädlich gemacht. Somit aber steht dieser Radika-lenfänger auch nicht mehr zur Verfügung und eine Zellschädigung könnte
weiter erfolgen, wenn wir uns nicht erneut
Antioxidantien zu-führen.
So viele aber, wie wir benötigen, können wir uns beim besten Willen nicht einverleiben.
Doch hat die Natur wieder einmal genial vorgesorgt; das mit dem frei-en Radikal eine Verbindung eingegangene Vitamin E wird nun in der Le-ber wieder aufbereitet und dem Organismus erneut zugeführt. Diese Aufbereitung geschieht mittels des Co-Enzyms Q10. Q10 ist ein vom Körper produziertes Enzym, dessen natürliche Produktion sich mit zu-nehmendem Alter allerdings reduziert. Deshalb sollten wir es spätestens ab dem 40. Lebensjahr durch zusätzliche Gaben ergänzen, damit dieser Prozess erhalten wird.
Doch die Kette der Regenerierung ist damit noch nicht abgeschlos-sen. Das verbrauchte Q10 wird durch Vitamin C recycelt, welches wie-derum von enzymhaltigem Selen aufbereitet wird.Allein an diesem Zusammenspiel wird deutlich, wie wichtig das Vor-handensein aller Vitamine, Enzyme und Mineralien wirklich ist und Ein-zeldosierungen keinen wirklichen Nutzen bieten. Auch hieran erkennen wir, dass wir unseren Organismus mit guten Nahrungsergänzungsmitteln unbedingt versorgen müssen.
Die Erkenntnisse der Wissenschaft im Zusammenhang mit freien Radi-kalen sind eindeutig. So ist die Ursache beispielsweise von Krebs, Arthritis, Diabetes mellitus, Allergien, Arteriosklerose und in deren Folge Herz-infarkt und Schlaganfall und die Tatsache, dass jede dritte Frau an Brust-oder Unterleibskrebs erkrankt, neben einer zunehmenden Übersäue-rung des Körpers in nicht unerheblichem Maße auf oxidativen Stress zu-rückzuführen.
Aber auch am vorzeitigen Alterungsprozess an der Schädigung von Organen deutlich wird. Bis ins Innere unserer Zellen dringen die freien Radikalen und können dort sogar eine Schädigung der DNA, also der Erbinformation, verursachen. Das bleibt dann natürlich nicht ohne Folgen bei der sich ständig wiederholenden Zellteilung.
An den Lebensumständen wie Luft und Elektrosmog können wir direkt kaum noch etwas ändern, wohl aber an einigen Dingen wie Ernährung oder der Lebensweise. Frauen sind leider generell schon einem hö-eren Risiko ausgesetzt, vor allem durch die Einnahme von Hormonen und Östrogenen zur Geburtenlenkung, bzw. ?verhinderung. Ganz nebenbei: Sollten wir unter diesem Aspekt nicht einmal ernsthaft darüber nachdenken, ob der Partner sich nicht lieber einer Sterilisation u nterziehen sollte, vor allem dann, wenn der Kinderwunsch bereits erfüllt ist? Das geht schnell, ist vollkommen unkompliziert und ist überhaupt nicht mit irgendwelchen Nachteilen für das Liebesempfinden ver-bunden.
Das wäre schon mal ein sinnvoller Beitrag der männlichen Seite, um das Risiko der Frau um einen erheblichen Teil zu reduzieren.
Aber auch Medikamente im Allgemeinen tragen zur Entstehung oxidativen Stress bei. sind freie Radikale maßgeblich beteiligt, was am Erscheinungsbild durch Gewebealterung der Haut sehr deutlich wird. Das aber sind nur die äußeren Anzeichen. Doch genau so sieht es in unserem Inneren aus, was unter anderem der Zivilisation und haben hinter Ihrem Haus einen Apfelbaum und ein Gemüsefeld ? sich mit so genannten Nahrungsergänzungsmitteln zusätzlich zu versorgen. Achten Sie dabei aber immer auf solche natürlichen Ursprungs.
Mindern könnten wir das Risiko einer Erkrankung mittels freier Radi-kale natürlich auch durch mäßigen Alkoholgenuss, Verzicht auf Tabak-genuss sowie der Versorgung unserer Zellen mit Nährstoffen aus Obst,
Gemüse und entsprechender Nahrungsergänzungsmittel. Auf letztere können wir aufgrund der mittels »moderner« Landwirtschaft produ-zierten
Lebensmittel und des erhöhten Bedarfs wirklich nicht mehr ver-zichten.
Obst und Gemüse reduzieren den Säuregehalt im Körper, wirken ph-Wert-neutralisierend und sie verfügen über jede Menge Radikalenfän-ger ? naturgemäß. Was aber ist heute noch naturgemäß ? Sie müßten schon sehr viel davon essen, wollten Sie den Bedarf an Antioxidantien allein damit decken.
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Interessengemeinschaft für Ernährung
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AIDS oder auch Aids ist die englische Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome. Einfach ausgedrückt: Aids ist das erworbene Immunschwäche-Syndrom, der Erreger hingegen ist das HI-Virus.
Ausführlichere Infos finden Sie unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aids

