So schützen Sie sich vor Erkältungen Tips von Prof. Hademar Bankhofer

Um sich vor Erkältungen und Grippe zu schützen, sollten Sie folgende Tipps von Prof. Bankhofer und Prof. Dr. Gerd Glaeske unbedingt beachten:
Hatten Sie Kontakt mit jemandem, der erkältet ist, sollten Sie es vermeiden sich im Gesicht zu berühren, bevor Sie sich gründlich die Hände gewaschen haben.
Vermeiden Sie unbedingt Kälte und Feuchtigkeit. Kalte Hände, Füße, Ohren etc. setzen die Immunabwehr herab und begünstigen dadurch eine Erkältung.



Nützen Sie die Kraft von Aktivstoffen aus der Natur:
Trinken Sie jeden Tag 1/4 Liter Rote Rüben Saft. Der rote Farbstoff - das Betanin - macht Viren und Bakterien - inaktiv.
Trinken Sie 1/4 Liter Roten Traubensaft - mit Wasser verdünnt - damit Sie sich wieder kräftiger fühlen.
Trinken Sie 2 Mal täglich 1/4 Liter Sanddorn-Saft: Sanddornsirup und Wasser 1 zu 7 verdünnt, warm oder kalt. Sie tanken mit einem Glas fast 500 Milligramm Vitamin C. Und unsere Abwehrzellen brauchen Vitamin C als Sprit.
Zur Stärkung der Atemwege trinken Sie einige Zeit jeden Tag 1/8 Liter Karottensaft mit 1/8 Liter Orangensaft.
Um sich vor Erkältungen und Grippe zu schützen, sollten Sie folgende Tipps von Prof. Bankhofer und Prof. Dr. Gerd Glaeske unbedingt beachten:
Hatten Sie Kontakt mit jemandem, der erkältet ist, sollten Sie es vermeiden sich im Gesicht zu berühren, bevor Sie sich gründlich die Hände gewaschen haben.
Vermeiden Sie unbedingt Kälte und Feuchtigkeit. Kalte Hände, Füße, Ohren etc. setzen die Immunabwehr herab und begünstigen dadurch eine Erkältung.

Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem und machen den Körper widerstandsfähiger gegen Erkältungen. Der Grund: Durch den Wechsel von warm zu kalt lernen die Blutgefäße sich schneller zusammenzuziehen und können sich so vor einer Verkühlung besser schützen. Prof. Bankhofer empfiehlt deshalb 2-mal pro Woche den Gang in die Sauna.
Außerdem sollte man zur Abhärtung einmal pro Woche das Kneipp´sche Wassertreten nicht vergessen. Steigen Sie dafür in kaltem knietiefem Wasser in der Badewanne im Storchenschritt 1 bis 2 Minuten umher.

Und ganz wichtig: jeden Abend gurgeln. Der Grund: Die meisten Viren, die eine Erkältung auslösen, gelangen nämlich laut einer Untersuchung der Weltgesundheits-Organisation über den Mund in unseren Organismus.
Und um diese abzutöten, sollten Sie in ein Glas mit lauwarmem Wasser 15 Tropfen Propolis-Tinktur (zu kaufen in Apotheke und Reformhaus) geben und ca. 3 Minuten gurgeln oder mit purem Aloe-Vera-Saft. Die enthaltenen ätherischen Öle und die bioaktiven Stoffe in der Propolis-Tinktur und im Aloe-Vera-Saft bekämpfen nicht nur Bakterien, sondern auch Viren wirkungsvoll.

Schlafen Sie ausreichend. Acht Stunden pro Nacht sollten Sie sich gönnen, denn damit verhindern Sie, dass Ihre Immunabwehr unnötig geschwächt wird.
Treiben Sie Sport. Wenn möglich, an der frischen Luft. Ideal sind im Winter Joggen, Nordic Walking, Walking oder einfach nur spazieren gehen und zwar jeden Tag eine halbe Stunde. So bildet der Körper bis zu 30 % mehr Abwehrzellen im Blut. Diese stärken das Immunsystem und schützen den Körper vor Grippe und Erkältung. Die frische Luft enthält viel Feuchtigkeit. Das schont die Schleimhäute und macht sie widerstandsfähiger.

Trinken Sie einen Liter grünen Tee am Tag. Der enthält große Mengen an Vitamin C, die die Abwehrkräfte stärken, und sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole). Diese schützen wirksam vor Erkältungsviren.
Ebenfalls gut für die Immunabwehr eine 8-wöchige Kur mit Eberrautetee. Laut einer Studie der Universität Köln verdoppeln sich mit dem Eberrautetee die Abwehrzellen im Blut. Und so funktioniert es: 1 TL getrocknete Triebe und Blattspitzen mit einer Tasse heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser übergießen. Dann 3 bis 5 Minuten ziehen lassen. Danach die Triebe und Blattspitzen raussieben. Man trinkt 2 bis 3 Tassen pro Tag. Die Anwendung sollte mindestens 8 Wochen erfolgen, damit man infektfest wird.

Feuchte Schleimhäute haben eine optimale Abwehr gegen Viren und Bakterien, deshalb trinken Sie ca. 2 ? 3 Liter Mineralwasser oder Früchtetee. Und halten Sie stets mit Salzwasserspray die Nasenschleimhäute feucht. Dazu einfach einen Esslöffel, z. B. Emser Salz, in ein Glas lauwarmes Wasser einrühren und durch die Nase einziehen. Kinderleicht funktioniert das mit so genannten Nasenduschen aus der Apotheke (der Preis: ab ca. 11,95 Euro). Oder Sie träufeln sich mit einer Pipette morgens und abends jeweils 2 Tropfen einer einprozentigen Kochsalzlösung in jedes Nasenloch.

Essen Sie viel Obst und Gemüse (5 kleine Mahlzeiten am Tag) und füllen Sie Ihren Vitamin- und Mineralstoffspeicher auf. Denn Vitamine und Mineralstoffe stärken die Abwehrkräfte. Multivitamin- und Mineralstoffpräparate sind in punkto Vitamine grundsätzlich sinnvoll.
Sie können aber eine gesunde Ernährung nur ergänzen, niemals ersetzen. Die Mineralstoffe dagegen sind meist viel zu niedrig dosiert, hier sollte man lieber zu Monopräparaten greifen.

Vitamine & Mineralstoffe fürs Immunsystem
Vitamin C unterstützt die Abwehr von Bakterien und Viren. Außerdem stärkt es die Abwehrkräfte des Körpers. Dosierung: In Grippezeiten, also vor allem im Winter und zu Zeiten in denen Viren kursieren, sollten Sie täglich 2-mal 500 mg Vitamin C nehmen.
Tipp: Ascorbinsäure aus der Apotheke ist ?arzneibuchgeprüft?. Das heißt: Eine bestimmte Qualität ist hier gewährleistet. Das erkennt man daran, dass auf der Verpackung die Abkürzung ?DAB? bzw. ?EUAB? steht.
Inzwischen gibt es diese Qualität aber auch schon bei vielen Drogerieprodukten. Allerdings sind die ?DAB?-geprüften Drogerieprodukte oft nicht günstiger als die Produkte aus der Apotheke. Bei den Vitamin C-Tabletten sind keine Qualitätsunterschiede bekannt, da auch hier keine unabhängigen Untersuchungen existieren.

Gut sind allerdings Präparate, die zeitverzögert wirken, also mit "Zeitperlen" oder über ein Depot. Denn große Mengen des Vitamins kann Ihr Körper nicht auf einmal aufnehmen, der Rest wird ausgeschieden. Präparate, die zeitverzögert wirken, geben nur so viel Ascorbinsäure ab, wie Ihr Körper auch jeweils aufnehmen kann. Diese Präparate (z.B.
Cetebe) sind allerdings auch teurer.
Tipp: Den gleichen Effekt erzielen Sie, indem Sie kleinere Mengen Vitamin C eines billigeren Präparates mehrmals täglich einnehmen.
Viel Vitamin C ist in großen Mengen enthalten in: Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Kiwis, Apfelsinen, Grapefruit und Zitrone.

Vitamin E schützt die Zellen vor dem Eindringen von Viren und Bakterien und sollte deshalb in Grippehochzeiten nicht fehlen.
Dosierung: In Zeiten, wo alles um Sie herum schnupft und hustet, sollten Sie täglich zwischen 300 - 500 iE (1 Kapsel) Vitamin E einnehmen.
Tipp: Am bestem vom Körper aufgenommen werden kann natürliches Vitamin E. Deshalb beim Einkauf auf den Zusatz natürliches Vitamin E mit dem Wirkstoff "RRR-alpha-Tocopherol".
Viel Vitamin E ist außerdem enthalten in Nüssen, in allen pflanzlichen Ölen, wie z. B. Raps-, Weizenkeim- oder Olivenöl und Fisch.

Zur Grippe- und Erkältungsvorbeugung sollte Zink nicht fehlen. Denn dieser Mineralstoff unterstützt nicht nur das Immunsystem, es macht den Körper auch fit und leistungsstark. Zink hilft dazu auch gegen Erkältungsbläschen. In Grippezeiten gilt in punkto Dosierung: 50 - 100 mg Zink.
Tipp: Am besten in Form von Zinkhistidin (steht auf der Verpackung), denn das kann vom Körper am besten aufgenommen werden. Zink ist enthalten in: Austern, Fischen, Fleisch, Milch, Eiern, Karotten, Getreide, Haferflocken und in Hühnerbrust.

In Grippezeiten sollte auch Eiweiß nicht fehlen. Der Grund: Unser Immunsystem besteht aus Eiweiß. Je mehr Eiweiß Sie aufnehmen, desto größer sind deshalb auch Ihre körpereigenen Abwehrkräfte. Dosierung: Als Vorbeugung gegen Grippe und Erkältung sollten Sie 6-mal je 2 EL Eiweißpulver oder 6-mal 30 g Eiweiß einnehmen.
Tipp: Optimal ist eine Kombination von tierischem und pflanzlichem Eiweiß. Denn das kann vom Körper optimal aufgenommen und verwertet werden. Achten Sie deshalb, dass auf der Verpackung tierisches und pflanzliches Eiweiß wie z. B. Molke oder Soja, geschrieben steht. Bei der Nahrung ebenfalls auf eine Mischung aus beiden achten. Eiweiß ist in großen Mengen. z. B. enthalten in: Sojabohnen, Hüttenkäse und Fisch.

Welche Tees sind bei Erkältung sinnvoll?
Prof. Bankhofer hat für Sie aufgelistet, welche Kräutertees bei welchen Erkältungsbeschwerden helfen:

Eberrautetee verdoppelt Killerzellen im Blut und macht so infektfest
Eibischwurzeltee gegen Heiserkeit, Halsschmerzen und entzündete Mundschleimhaut
Hagebuttentee generell bei Erkältung, da besonders reich an Vitamin C
Himbeerblättertee schweißtreibend, um Viren zu bekämpfen
Holunderblütentee gegen Schnupfen und grippalen Infekt
Lindenblütentee schweißtreibend, um Viren zu bekämpfen
Melissentee bekämpft Viren und Bakterien, beruhigt das vegetative Nervensystem, man kann besser schlafen
Salbeitee gegen Entzündungen im Hals- und Rachenbereich, immun- und atemwegsstärkend
Sonnenblumenblütentee schweißtreibend, um Viren zu bekämpfen
Spitzwegerichtee gegen Husten
Thymiantee stärkt die Atemwege
Wichtig! Trinken Sie in Erkältungs- und Grippezeiten keinen Kamillentee. Kamillentee trocknet die Schleimhäute aus, und Sie werden so für Viren und Bakterien anfälliger. Verzichten Sie auch auf heiße Milch mit Honig. Denn Milch verschleimt die Bronchien nur noch mehr.

Wie gut helfen heiße Bäder?
Heiße Bäder mit ätherischen Ölen aus Menthol-, Eukalyptus- oder Thymianöl ? so Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer - lindern Gliederschmerzen und lösen Schleim aus Nase und Bronchien. Dazu die Badewanne mit 38,5° C warmem Wasser füllen, 3 bis 4 Tropfen von dem ätherischen Öl Ihrer Wahl dazugeben und zehn Minuten darin baden.
Das warme Wasser entspannt, und die Dämpfe der ätherischen Öle helfen die Atemwege frei zu machen. Danach sofort ins Bett gehen und ausruhen.
Wichtig: Mit Fieber sollte man auf ein heißes Bad besser verzichten, es würde den Körper zu sehr belasten und kann deshalb Kreislaufprobleme verursachen.

Mehr von Prof. Hademar Bankhofer ...

http://www.prof.bankhofer.at/


Ilse Maria Greiner


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