Cannabis -.eine Einstiegs- Droge -Nebenwirkung und Gefahr einer Sucht
Cannabis-Pflanze- eins der belietesten Rauschmittel –meistens die Einstiegsdroge. Auch die Wissenschaft beschäftigt sich seit langer Zeit damit.
Die Cannabis-Planze wird in verschiedenen Formen illegal vetrieben.
Die verschidenen Formen
-Marihuana- getrocknetet und zerkleinerte , harzhaltige Pflanzenteile des indischen Hanfs (Cannabis)
-Haschisch. Das ist von der Hanfpflanze abgesonderte Harz, meistens wird es in Platten gepresst, die Farben können grün, braun bis schwarz sein. Von den verschiedenen Farbvariaten kommen die Bezeichnungen wie brauner Marokkaner, Grüner Türke,. Roter Libanese, schwarzer Afghane u.s.w.
-Haschisöl dunkelgrüne oder grüne, oder schwärzliche, ölige klebrige Flüssigkeit
Egal welche Variante, sie bergen alle Gefahren in sich.
Gefahren von Cannabis:
-Erhöhte Risikobereitschaft
-Die psychische Aktivität lässt nach
-Reduzierte Leistungsbereitschaft, u.a. sozialer Abstieg
- Bei höheren Dosen sind Angstzustände möglich
- Bei längeren Missbrauch geht die Urteilsfähigkeit zurück
- Verschiebung des Realitätsbewusstein
- Schwächung des Immunsystems
- Nach neueren wissenschaftlichen Untersuchungen können auch Lungenschäden, Sterilität und Chromosomen-Schäden nicht ausgeschlossen werden.
- Depressionen
- Hemmschwelle fällt gegenüber stärkeren Drogen.
Cannabis in den Händen der Wissenschaft
Biochemiker und Molekularbiologen der Universität Madrid untersuchten in einer Serie von Studien die Wirkung verschiedener Cannabinoide auf kultivierte Tumorzellen, im Hirntumor-Mausmodell (Mausgliom) und bei zwei Patienten mit Hirntumor (Glioblastoma multiforme, Grad-IV-Astrozytom).
Die Blockade Cannabinoid-spezifischer CB2-Rezeptoren mit der Substanz JWH-133 veränderte die Expression von 10 Genen, die für die VEGF-Regulierung bei Mausgliom zuständig sind. Es wird angenommen, dass Cannabinoide die Tumorzellfunktion über den Sphingolipid-Botenstoff Ceramid beeinflussen, JWH-133 wahrscheinlich die Ceramid-Synthese blockiert und somit das Gliom-Tumorwachstum verlangsamt und die Tumorgröße verringert wird.
Darüber hinaus gelang es mit Cannabinoiden bei kultivierten Gliomzellen und Mausgliom die VEGF-Produktion zu blockieren und die Aktivierung des VEGF-Rezeptors-2 zu hemmen.
Schließlich behandelten die Forscher zwei Hirntumor-Patienten mit delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC), das sowohl an CB1- als auch CB2-Rezeptoren wirksam ist. Tumorgewebeproben wurden vor und nach der Behandlung bioptisch entnommen. Die Analyse ergab, dass sowohl die VEGF-Konzentrationen als auch die VEGFR-2-Aktivierung in den Tumoren nach der intratumoralen THC-Anwendung bei den Patienten deutlich reduziert waren.
Die Forscher merken an, dass selektiv CB2-Rezeptoren blockierende Cannabinoide ideale Kandidatensubstanzen für die Krebstherapie sind, da psychoaktive (CB1-Rezeptor-) Effekte vermieden würden. Bislang stehen solche selektiven synthetischen CB2-Liganden noch nicht zur Verfügung. Den Stellenwert ihrer Erkenntnisse kommentiert das Forscherteam so: "Die Blockade des VEGF-Systems ist als eine der viel versprechendsten, gegenwärtig verfügbaren Antitumor-Strategien zu betrachten, ein innovatives pharmakologisches Ziel für Cannabinoid-basierte Therapien." (Dr. Eberhard J. Wormer, medizin.de)
Quelle: Blazquez C et al., Cannabinoids inhibit the vascular endothelial growth factor pathway in gliomas, Cancer Res 64 (2004) 5617–5623
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