INFOBRIEF Nr.5/2007 Sonnenbrand

Liebe Freunde der Aloe Vera!
Können Sie sich vorstellen, dass Sie freiwillig Ihre Hand oder Ihren Arm auf eine heiße Herdplatte legen? Und dann auch noch herumgehen und allen Mitmenschen zeigen, wie knackig die Haut jetzt aussieht? Und dazu vielleicht, gemeinsam mit Tausenden anderen Menschen, viele hundert Kilometer weit fahren?
Natürlich würden Sie das nicht, blöde Frage. Trotzdem gibt es genug Menschen, die einmal im Jahr etwas ganz Ähnliches tun. Man nennt es Urlaub, Sonnenbaden, und meistens endet das Abenteuer in den ersten Tagen erst einmal mit einem kräftigen Sonnenbrand. Noch immer gibt es ausreichend viele Menschen, für die die Qualität des Urlaubs davon abhängt, ob sie so richtig knackig braun geworden sind. Schließlich will man zuhause im Büro angegeben.
Natürlich gehören Sie selbst nicht dazu, aber vielleicht kennen Sie jemanden, der ein paar Tipps gebrauchen könnte. Es hat sich ja sicher herumgesprochen, dass ich selbst mit meinem Mann in Spanien lebe. Und dort ist Sonnenschutz eine der wichtigsten Maßnahmen für einen angenehmen Aufenthalt.


Natürlich wissen wir inzwischen alle, dass wir nicht ungeschützt in die Sonne gehen sollten. Und das fängt eigentlich nicht erst bei irgendeiner Creme an, sondern bereits damit, dass man sich in südlichen Ländern überwiegend im Schatten aufhalten sollte (ich schwöre, man wird dort auch braun).
Ich möchte gar nicht wissen, was sich Einheimische oft denken, wenn sich weißhäutige Touristen nach einem langen späten Frühstück endlich so gegen 11 Uhr zum Strand quälen (das ist etwa die Zeit, wo vernünftige Menschen langsam ins Zimmer gehen und ein kleines Mittagsschläfchen absolvieren) und dort so lange unbeweglich liegen, bis sie schön „knackig“ rot sind.
Was man in diesem Zusammenhang auch unbedingt wissen sollte: Der Sonnenschirm allein oder ein Billig-T-Shirt bieten keinen ausreichenden Schutz vor UV-Strahlung, es sei denn, es handelt sich um einen speziellen Stoff mit Schutzfaktor (das steht dann drin!). Glauben Sie mir aber: Für Neckermann-Billig-Touristen (oder auch für „höherpreisige“ ☺) schafft sich kein Hotel der Welt Sonnenschirme mit Lichtschutzfaktor an! Also – auch unter dem Sonnenschirm bedeutet dies, gut eincremen.
Jedes Kind weiß wohl inzwischen, dass der sogenannte Sonnenschutzfaktor (auf amerikanischen Produkten SPF = Sun Protecting Factor) nichts weiter angibt als die Zeit, die man länger in der Sonne bleiben kann, als die Eigenschutzzeit des Körpers ausmacht. Und hier überschätzen sich die meisten. Glauben Sie mir aus langjähriger Erfahrung:

Wenn Sie nicht gerade sizilianische Vorfahren haben, ist Ihr Eigenschutzfaktor ungefähr 10 Minuten, noch dazu, wenn Sie nicht nur im heimischen Schrebergarten liegen, sondern wirklich in den Tropen oder im Gebirge.
Mit einem europäischen Lichtsschutzfaktor von 20 (das entspricht etwa dem amerikanischen SPF 30) können Sie also 20mal 10 Minuten in der Sonne bleiben, also etwas länger als 3 Stunden. Aber Achtung: Gemeint sind 3 Stunden am Tag und nicht 3 Stunden vormittags und 3 Stunden nachmittags, gleichgültig, wie oft Sie dann noch nachcremen.
Und auch wichtig zu wissen: Jede Firma der Welt gibt ihren Lichtschutzfaktor so an, dass dieser nur dann wirkt, wenn man etwa 2mg pro Zentimeter Hautfläche verwendet.
Macht für einen ganzen großen erwachsenen Körper etwa 30ml oder – wenn wir unsere Sonnencreme als Maßstab nehmen – ein Viertel der Tube. Weniger Creme, weniger eincremen, schneller Sonnenbrand – so einfach ist das. Das gilt natürlich auch, wenn wir aus falsch verstandenen Sparmaßnahmen die Sonnencreme verdünnen, mit First zum Beispiel. Das kann man tun und es fühlt sich auch sehr angenehm an, man muss dann aber einfach berücksichtigen, dass man mehr Substanz braucht.
Wissen Sie jetzt, warum ich immer mindestens 10 Tuben mitnehme, (ich fahre nämlich auch ab und zu mal in Urlaub) und das, obwohl ich mich höchsten ein paar Minuten zum Trocknen nach dem Schwimmen in die Sonne lege. (Meistens helfe ich aber auch anderen Mitreisenden aus, wenn sie mit ihren Billigprodukten nicht mehr weiter kommen.) Ich bin persönlich einfach der Meinung: Wer sich einen Urlaub leisten kann, der kann sich auch ein gutes Sonnenprodukt leisten. Punkt!
Und noch für eine zweite, nicht so schöne Hauterscheinung ist regelmäßiges Eincremen mit einem wirklich guten Produkt wichtig: Sonne macht die äußeren Hautschichten dicker, eine Erfindung zum Schutz des Körpers vor der gefährlichen UV-Strahlung. In einer dickeren Hautschicht haben Falten aber bessere Möglichkeiten, sich so richtig einzugraben. (Wer es nicht glaubt, der soll sich mal einen Elefanten von der Nähe anschauen). Unsere Sonnencreme hat Dank der großen Menge an reiner Aloe Vera die ideale Kombination aus Schutz und Pflege, was man ganz einfach daran merkt, dass auch tief gebräunte Haut sich noch weich und zart anfühlt.
Wenn Sie jetzt noch ausreichend trinken und leicht gesalzenes Obst essen, sollte unbeschwerten Urlaubsfreuden auch in heißen Ländern nichts mehr im Wege stehen.
*********************
Und beim nächsten Mal erzähle ich Ihnen, was Sie alles tun können, wenn sich wirklich schon ein Sonnenbrand eingeschlichen hat, und was der Unterschied ist zwischen Hitzschlag und Sonnenstich.

Bis dahin,
passen Sie gut auf sich auf,

Autor:
HLK-Gesundheit-Wellness-Beauty
29660 Marbella
Tel. 952 81 55 45 Movil 655 562 997
Email: heidelis(@)dental-clinic-marbella.com

PS.: Auch hier verweise ich wie immer auf die Texte von Gabi Vonwald.

I.M. Greiner


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