Integrative Defination von Neurosen
Sowohl das psychoanalytische als auch das lerntheoretische Konzept geht davon aus, dass die Neurosen im Laufe des Lebens erworben wird.
Die Psychoanalyse richtet dabei den Fokus auf die frühen Entwicklung und betont unbewusste Konflikte. Neurotische Symptome werden hier als Lösungsversuche eines nach Jahren regaktualisierten Entwicklungskonflikts betrachtet. Die Lerntheorie geht dagegen von Fehlanpassungen aus. Der Erwerb negativer Schema, das Erlernen von Hilflosigkeit und negative Selbstattribuierungen werden hier als Entstehungs-bedingungen betont.
Beim Vergleich der neurotisch handelnde Mensch neigt zu bestimmten, weitgehend festgelegten Einstellungen und der verschiedenen Ansätze zum Neurosebegriff lassen sich eine Reihe übereinstimmender Elemente herausarbeiten.
Verhaltungsweisen.
-Neurosen sind überwiegend psychogen und nur zum Teil Somatogen bedingt ( kein hirnorganisches Korrelat)
-Die Abweichung von der Norm lässt sich eher als quantitative , denn als qualitative beschreiben.
-In der Regel ist die soziale Einordnung erhalten und der Verlauf nicht so desturierend wie bei den Psychosen.
-Im Gegensatz zu Psychosen bleibt der Realitätsbezug erhalten.
-Die gegenwärtigen Erlebnis und Handelsweisen stehen mit der Entwicklung und Lernprozessen der Lebensgeschichte in kausalen Zusammenhang.
Ergänzend müssen genetische, hirnorganische und soziale Faktoren mit berücksichtigt werden
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