Lakritze ( Süssholz) bei Magenverstimmung , Magengeschwürr
Lakritze die Heilkraft des Süssholzes wurde schon im Mittelalter von Hildegard von Bingen bei Magenleiden empfohlen.
An was denken Sie, wenn Sie das Wort Lakritze hören? An schwarze Schnecken, die man als Kind so gern verspeist hat, oder vielleicht an pastillenförmige Hartlakritze, mit bitter-süßlichem Geschmack? Charakteristisch für Lakritze ist auf alle Fälle die schwarze Farbe, für die der Saft des Süßholzstrauches verantwortlich ist.
Dass Lakritze auch medizinische Wirkungen hat, ist nicht so weit verbreitet.
Die medizinische Wirkung der Süßholzwurzeln war schon in der Antike bekannt.
In Mitteleuropa kennt man Lakritze als Heilmittel seit dem Mittelalter. In Großbritannien wurden Lakritztaler zu therapeutischen Zwecken hergestellt.
Auch heute wird Lakritze in der westlichen Medizin bei Husten und Magengeschwüren eingesetzt. Lakritze besitzt auch krampflösende Wirkung, wofür das Aglycon Liquiritigenin verantwortlich ist.
Süssholz lindert Sodbrennen und beschleunigt die Abheilung von Magengeschwüren: es wirkt entzündungshemmend und krampflösend und schützt die Schleimhaut des Magen- Darmtrakts, bremst die Pepsinaktivität, erhöht die Viskosität des Magenschleims und schützt damit die Epithelzellen der Magenschleimhaut vor einem Säureangriff und eine Infektion mit Bakterien (Helicobacter pylori). Auf die Atemwege wirkt Glycyrrhiza sekretlösend, entzündungshemmend, schleimhautschützend, hustenreizvermindernd und auswurffördernd.
Ein regelmäßiger Verzehr von Lagritze von mehr als 50 g pro Tag kann bei bestimmten Personen zu Nebenwirkungen führen. Das gilt besonders für Personen mit Bluthochdruck, Herz- Kreislauferkrankungen und Diabetes, sowie für Schwangere.
bleiben Sie gesund
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